14 Headbänga online
26.06.2021 Decembre Noir
08.07.2021 Noopinion
09.07.2021 Fine And Great
10.07.2021 May The Tempest
10.07.2021 Baby Of The Bunch
16.07.2021 Megaton
Reviews (10251)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Dr. Rock

Interview:
Poisonblack

Live-Bericht:
Way Of Darkness

Video:
Amon Amarth
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Various Artists kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Various Artists - Panchrysia/Iconoclasm: The Ultimate Crescendo Of Hell (Split)

Various Artists - Panchrysia/Iconoclasm: The Ultimate Crescendo Of Hell (Split)
Stil: -1
VÖ: 20. Juni 2006
Zeit: 48:22
Label: Shiver Records

Panchrysia habe ich anno 2002 mit ihrer Scheibe In Obscure Depth kennengelernt. Der darauf enthaltene technische Hochgeschwindigkeits-Black Metal war schon nicht schlecht, kann mich aber nach wir vor nicht wirklich überzeugen. Inzwischen sind vier Jahre vergangen und ein weiteres Album namens Malicious Parasite hat das Licht der Welt erblickt. Jetzt hat man sich mit den Kollegen von Iconoclasm zusammengetan, um gemeinsam The Ultimate Crescendo Of Hell auf die Menschheit loszulassen.

Den Anfang mit vier Liedern machen Panchrysia. Hier wird ganz schnell klar, dass die Musik der Belgier nicht mehr viel mit der auf In Obscure Depth gemein hat. Statt die technische Schiene weiterzufahren, hat man sich in düsterere Regionen vorgewagt und erinnert dabei nicht gerade wenig an ältere Emperor oder Satyricon zu Rebel Extravaganza oder Volcano Zeiten. Der Sound ist gut und lässt trotz seines druckvollen Charakters immer noch genügend Spielraum für eine eisige und bedrohliche Atmosphäre. "Angst", Song Nummer vier, wurde live aufgezeichnet und zeigt, dass das Material auch auf der Bühne ganz gut funktioniert.

Die Landsmänner von Iconoclasm dagegen gehen bei ihren fünf Beiträgen um einiges geradlinier und ruppiger zu Werke. Hier regiert die Blast Keule, man rifft sich meist Stakkato-mäßig durch die Songs, streut aber genügend thrashige Riffs mit ein, um nicht sofort zu langweilen. Der Sound ist hier auch nicht mehr so druckvoll, trotzdem versprühen die Lieder eine recht kühle Atmosphäre, die aber bei weitem nicht mehr so intensiv und bedrohlich wie bei Panchrysia ist.

Als das ultimative Crescendo der Hölle würde ich das hier nicht unbedingt bezeichnen, aber dass beide Bands gute Ansätze haben, kann man mit dieser Split-CD deutlich erkennen, wobei Panchrysia in meinen Ohren als Sieger aus diesem Vergleich hervorgehen. Wer einen kleinen Einblick in die belgische Black Metal Szene haben möchte, bekommt mit The Ultimate Crescendo Of Hell sicherlich nicht den schlechtesten Eindruck vermittelt.

Lord Obirah

Ohne Wertung


© www.heavyhardes.de