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Symphorce - Twice Second

Symphorce - Twice Second
Stil: Power Metal
VÖ: 12. Januar 2004
Zeit: 48:29
Label: Metal Blade
Homepage: www.symphorce.de

Auf dem Cover befinden sich vier kleine Seepferdchen und das Album beginnt passend dazu mit Meeresrauschen und dem Pfeifen des Windes. Eine schöne Entspannungs-CD könnte man meinen, ist aber nicht so, zumindestens nicht für Esoterikfreaks. Für Metaller, die dagegen bei messerscharfen Riffs und eingängigen Melodien vom Sandstrand träumen können, allerdings umso mehr. Die Mannen um Andy B. Franck (auch Brainstorm) rocken mit ihrem vielschichtigem Powermetal dermaßen übern Sand, dass man die deftige Bewölkung auf dem Cover auch gut als Ankündigung des Orkans verstehen kann, den die Jungs hier losbrechen. Also nicht von den netten Seepferdchen täuschen lassen!

Mit "Fallen" geht es dann zu Anfang auch gleich richtig in die Vollen, ein fettes Groovemonster mit genialem Refrain, gefolgt vom Midtempo Stampfer "Tears" und dem genialen "Whatever Hate Provides", welches einmal mehr beweist, dass Herr Franck schon lange zur Liga der besten deutschen Sänger gehört. Ab Minute 2:30 ist dann Schichtwechsem und Herr Cedric "Cede" Dupont darf mit einem genialen Solo zeigen, was er drauf hat. Sehr geil!
Allgemein verstehen es Symphorce ihre Songs eigenständig und sehr abwechslungsreich klingen zu lassen. Von dieser Scheibe hat man definitiv länger was. Kein Powermetal mit Tralala und Bombastchören, sondern mit intelligenten vielschichtigen Songsstrukturen, aber nicht weniger eingängig. Mit "Two Seconds To Live" gibt es dann fast zum Schluß nochmal so richtig einen auf die Glocke, so dass man dem Songtitel fast sehr realistisch sehen könnte, wenn man sich beim Bangen nicht etwas beherrscht.

"Kompromisslos, zeitlos, melodiös, rifflastig und modern werden Symphorce in Zukunft jede Anlage rocken!" heißt es im Promozettel - und es ist das erste Mal, dass ich mich ohne wenn und aber einen Kommentar vom Promozettel anschließen kann. Nur die Pflichtballade zum Schluß hätte man sich sparen können. Aber vielleicht wollte man den Esoterikfreaks nicht ganz vor den Kopf stoßen. ;-)

Thorsten

5 von 6 Punkten


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