5 Headbänga online
Suche:
24.06.2024 Agnostic Front
24.06.2024 Toto
25.06.2024 Bruce Dickinson
26.06.2024 Agnostic Front
26.06.2024 Alpha Wolf
26.06.2024 Hulder
Reviews (10427)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Steel Prophet

Interview:
Khymera

Live-Bericht:
G'schmach

Video:
Eden Weint Im Grab
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von The Hip Priests kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

The Hip Priests - Roden House Blues

The Hip Priests - Roden House Blues
Stil: High Energy Rock`n´Roll / Punk Rock
VÖ: 05. Mai 2023
Zeit: 29:08
Label: The Sign Records
Homepage: www.thehippriests.com

16 Jahre auf dem Buckel und kein bisschen müde, ausgelaugt oder in gleichförmige Routine verfallen. Mit dem Opener "Trojan Horseshit" treten The Hip Priests jede Clubtür aus den Angeln! Ist das nun Garage Rock, Punk oder kratzt die grobe Mucke schon am Hardcore? Der Titel des neuen Albums Roden House Blues führt definitiv in die Irre. Unterm Strich passt der Stempel der Plattenfirma, der da heißt High Energy Rock'n'Roll, wohl doch am besten.

In elf Songs verarbeiten die Hip Priests unter anderem ihren Frust über den harten britischen Lockdown der letzten Jahre, was zu einer adrenalingeladenen, schweißtreibenden Angelegenheit geraten ist. Dass die Burschen am liebsten live die Sau raus lassen, kann man sich nur zu gut vorstellen... und da hatte sich in den letzten Jahren eben einiges an Energie angestaut, das nun herausgelassen werden muss. Wo die Briten hier ungestüm und fast schon chaotisch drauf los rocken, findet man dort auch sauber heraus gearbeitete Songs mit tollen Gitarrenarrangements. "Can't Abide With Me", das mit seinen knapp vier Minuten Spielzeit auch deutlich über dem Mittel des Drehers liegt, sei an dieser Stelle ins Feld geführt und als Anspieltipp gegeben. Diesem Track zur Seite ließe sich noch das ebenfalls sehr melodisch gestrickte "Just To Get By" stellen, das jedoch an dem Umstand kränkelt, dass Frontmann Nathan von Cruz zwar ein guter Shouter sein mag, aber eben nicht sonderlich gut singen kann.

Dass die Jungs aus Nottingham auf der Bühne zuhause sind, steht wohl außer Frage. Dort funktioniert das Material vermutlich auch besser als auf Tonträger. Fans von Gluecifer oder Backyard Babies sollten den Hip Priests dennoch ihr Gehör schenken.

Dagger

3 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de