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Burn The Ocean - Come Clean

Burn The Ocean - Come Clean
Stil: Progressive Rock
VÖ: 12. Februar 2016
Zeit: 32:30
Label: Non Stop Music
Homepage: www.burntheocean.com

Leicht machen sie es einem nicht gerade, die drei Herren und das Mädel aus Genua, die sich unter dem Namen Burn The Ocean zusammen getan haben. Das unkonventionelle Cover-Artwork wirft erste Fragen auf. Geht's hier um Luftverschmutzung? Der Titel Come Clean würde ja dazu passen. Also vermutlich wieder eine von diesen weltverbessernden, veganen Metalcore-Bands. Die haben doch alle irgendwie solche Namen, wie eben Burn The Ocean!

Also Play und... Überraschung! Nach kratzenden Störgeräuschen entpuppt sich der Opener "Days In November" als hart gespielter Progressive Rock, in dem sich Groove und treibende Parts die Klinke in die Hand drücken. Atmosphärisch und mit intensiven Riffs ausgestattet schlägt das folgende "Seed" in die gleiche Kerbe und erinnert irgendwie an das Solo-Projekt von Warrel Dane. Schließlich bringen Burn The Ocean mit "Land Of Mud" einen durchweg eingängigen Gassenhauer an den Start, ehe man sich wieder etwas technischeren Spielereien zuwendet. Retro-Feeling stellt sich ein beim wuchtig inszenierten Cover des Led-Zeppelin-Klassikers "Black Dog". Am Ende bricht die Band mit allem bis dorthin Dagewesenen, untermalt in "Gone Away" Sprachsamples mit bluesiger Akustikgitarre und addiert im Ausklang noch ein paar schamanische Gesänge.

Damit erweisen sich Burn The Ocean als rockendes Chamäleon, das unter der italienischen Mittagssonne gerne mal die Farben wechselt. Für Prog-Fans sicherlich eine hochinteressante Angelegenheit. Nur die Spielzeit mit gerade einmal 32 Minuten ist doch arg knapp bemessen!

Dagger

4 von 6 Punkten


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