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Review

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Temple Of Baal - Mysterium

Temple Of Baal - Mysterium
Stil: Black / Death Metal
VÖ: 02. Oktober 2015
Zeit: 55:28
Label: Agonia Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/templeofbaal

Beim letzten Machwerk Verses Of Fire hatte ich mich noch auf den vier-Jahre-VÖ-Turnus eingeschossen, nun beweisen die Franzosen, dass sie durchaus auch schneller mit neuem Material aus dem Quark kommen können. Mysterium markiert das vierte Full-Length-Album des Quartetts und beweist einmal mehr die Qualität der Franzosen.
Dabei gehen die Jungs gewohnt unkonventionell zu Werke, so dass man zwar von der ersten Sekunde an gefesselt ist, das Material dann doch ein paar Durchläufe braucht, bis man es auch nur ansatzweise verarbeiten kann. Schon allein der Opener "Lord Of Knowledge And Death" mit seinen über neun Minuten Spielzeit ist ein opulenter Einstieg. Das ist wörtlich zu nehmen. Mit einem ruhigen, dann bombastischen Einstieg sorgt der Song anfänglich für Spannung, ehe diese schonungslos niedergeknüppelt wird. Eine infernalische Soundwand wird hier vor dem Hörer errichtet, die es erst einmal zu durchdringen gilt. Abrupt wird dann im Mittelteil das Aggressionslevel zurück gefahren und ruhige Klänge übernehmen das Zepter, die alsbald von groovendem Midtempo verdrängt werden, ehe wieder das Inferno die Vorherrschaft übernimmt. Ja, es passiert eine Menge im Opener und nicht nur dort. Temple Of Baal vermengen auf ihrem vierten Album gekonnt die Grundzutaten Black und Death Metal mit einer Prise Thrash und streuen hier und da auch kurze melodische Parts mit ein. Dabei wird wie schon beim Opener beschrieben nicht auf Teufel komm raus alles niedergeknüppelt, nein, die Jungs nehmen bewusst das Tempo heraus und lassen auch doomigen Passagen sowie ruhigen, nachdenklichen Parts ihren Raum, was die Songs nur noch mächtiger Wirken lässt.
Mysterium ist ein opulentes und vor allem intensives Werk geworden.

Ray

5 von 6 Punkten


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