14 Headbänga online
21.02.2020 Testament
29.02.2020 Growl Bowl Festival
19.03.2020 Lordi
26.03.2020 Dark Fortress
29.03.2020 Rose Tattoo
02.04.2020 Knorkator
Reviews (10094)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Fiddle Worms

Interview:
Commander

Live-Bericht:
Benediction

Video:
The Agonist
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Order To Ruin kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Order To Ruin - The Book Of Nemesis

Order To Ruin - The Book Of Nemesis
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 2015
Zeit: 40:03
Label: Eigenproduktion
Homepage: -

Man könnte meinen, Order To Ruin wollen einen Rekord aufstellen. Schließlich bringt es die Truppe binnen dreieinhalb Jahren auf zwei EPs und vier Langeisen, allesamt in Eigenregie erstellt. Dass bei solch einem Tempo die Gefahr besteht, sich zu wiederholen, muss nicht weiter erwähnt werden. Dennoch liefert das Trio auch auf The Book Of Nemesis die gewohnte Qualität. Ein weiteres Mal heißt die Devise, den Großen des schwedischen Melodic Death seine Aufwartung zu machen. At The Gates, Edge Of Sanity und Gates Of Ishtar nennt die Band im Inlay selbst als ihre Einflüsse. Dazu könnte man noch Dimension Zero und durchaus auch Amon Amarth rechnen.

Im Gegensatz zum Vorgänger The Path To Atrocity setzen Order To Ruin nun verstärkt auf Hochgeschwindigkeit, wie gleich der furiose Opener und Titeltrack belegt. Zwar geben Temposünder, wie "Dead End Mansion" mit seinen dicken Gitarrenwänden, durchaus eine gute Figur ab, dennoch wirkt das Ganze bisweilen etwas hektisch. Leicht gedrosselte Stücke der Bauart "Nightborn" inkl. atmosphärischem Synthesizer-Intro oder das hochmelodische "My Fiction God" haben da doch die Nase vorn. Leider kränkelt das Album auf der Zielgeraden ein wenig an neuen Ideen, dafür gibt es im Finale mit dem boshaften "The Necromancer" noch einen kleinen Seitensprung in Richtung Black Metal, wie man ihn von Naglfar her kennt. Summa summarum ein weiteres ambitioniertes Werk, der Vorgänger hat mir unterm Strich aber doch einen Tick besser gefallen.

Dagger

4 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de