11 Headbänga online
27.10.2020 Thundermother
30.10.2020 Tuxedoo
31.10.2020 Halloween im Backstage
04.11.2020 Velvet Viper
07.11.2020 Mallevs Maleficarvm
07.11.2020 Herzblut
Reviews (10187)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Monoscream

Interview:
God Forbid

Live-Bericht:
Deicide

Video:
Coppelius
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Exlibris kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Exlibris - Aftereal

Exlibris - Aftereal
Stil: Melodic Power Metal
VÖ: 01. Dezember 2014
Zeit: 49:42
Label: Metal Mind Productions
Homepage: www.exlibrisband.com

Exlibris scheinen Fahrt aufzunehmen. Nachdem man auf ihr zweites Album satte sieben Jahre warten durfte, kommt man jetzt bereits ein Jahr nach Humagination in den Genuss des dritten Langeisens Afterreal.

Auch hier bleiben sich Exlibris treu und liefern satten Melodic Power Metal mit kräftiger Rock-Attitüde. Der Rockanteil scheint mir etwas zugenommen zu haben, ebenso wie der Bombast, der die Stücke auszeichnet. Markenzeichen sind auch diesmal in meinen Ohren die Vocals von Krzysztof Sokolowski, der hier wieder einen feinen Job abliefert. Aber auch seine Sidekicks wissen mit ihren Instrumenten umzugehen. Gerade die Gitarrenfraktion versteht es, Headbanger-Riffs mit hochmelodischen Melodiebögen zu kombinieren und dies mit einer fast beängstigenden Leichtigkeit rüberzubringen. Gut finde ich auch die Unterstützung durch das Keyboard, wodurch hier und da Erinnerungen an selige Savatage aufkommen. Die hervorragende Produktion tut dann ihr Übriges, damit man alle Elemente auch wunderbar hören kann.

Natürlich darf man sich hier keine Wunder erwarten, eine Revolution ist Aftereal definitiv nicht, Exlibris bewegen sich streng innerhalb der Genregrenzen, legen dabei aber eine gewisse Geschicklickeit an den Tag, die beeindruckt. Dennoch kann man den Polen eine deutliche Steigerung attestieren, die ihnen auch überregional Aufmerksamkeit bescheeren sollte. Hört euch einfach den Quasi-Opener "Escape Velocity", das schnelle "Omega Point" oder die mit Gastsängern garnierten "Closer" (Tom Englund) und "King Of The Pit" (Maksymina Kuzianik) an.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de