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Brother Firetribe - Diamond In The Firepit

Brother Firetribe - Diamond In The Firepit
Stil: AOR
VÖ: 02. Mai 2014
Zeit: 47:49
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.brotherfiretribe.com

Diamond in the Firepit ist das dritte Album von Brother Firetribe, die bereits 2006 ihre erste Scheibe False Metal veröffentlicht haben und nun, sieben Jahre später, nach wie vor dem AOR mit der neuen Veröffentlichung huldigen.

Die Finnen Pekka Ansio Heino (Gesang), Emppu Vuorinen (Gitarre), Tomppa Nikulainen (Keyboard), Jason Flinck (Bass) und Kalle Torniainen (Schlagzeug) haben nicht viel verändert an ihrer Musik und ihrem Stil. Es ist der klassisch-melodische Rock, von Gesang und Keyboard dominiert und ganz auf Melodien und catchy Hooklines ausgelegt.

Dementsprechend geht es auch mit "Love's Not Enough" nach einem unnötigen 21-Sekunden-Intro los. Schlagzeug und Keyboard erklingen, die Gitarre wirft das erste Riff und dann geht es auch schon in die erste Gesangsmelodie. Alles klassisch, wie so oft schon gehört. Aber die Songs sind gut, die Refrains gehen ins Ohr und es macht Laune, sich die Songs zum ersten Mal anzuhören. "Far Away From Love" ist eine Spur langsamer und das Gewicht wird noch stärker auf den Gesang und die Melodie verlegt. Spätestens beim Refrain nickt man automatisch mit und summt die Melodie.

Dabei bleibt es auch auf dem Album. Gelegentlich etwas schmalziger wie bei "Desperately", mal etwas schneller wie bei "Trail Of Tears", aber eben immer der pure AOR. "Trail Of Tears" ist dabei einer meiner Höhepunkte auf der Scheibe. Der Anfang von"Winner Takes It All" fängt regelrecht verspielt auf der Gitarre an und ich hatte schon etwas Hoffnung auf einen Ausrutscher, aber sehr schnell geht es wieder zurück ins Wohlfühlbecken.

Was mich überrascht: dass es keine echte Ballade gibt. Auch wenn ein paar Songs langsamer sind, so bleibt das Tempo immer in einem gewissen Rahmen um Mid-Tempo herum angesiedelt.

Brother Firetribe machen einen ordentlichen Job, aber mir ist es etwas zu wenig. Mehr Mut und Experimentierfreude wäre gut für die Scheibe. So ist es nett, wenn die Schwiegereltern zu Besuch sind, aber das Album reißt mich nicht dauerhaft vom Stuhl. Solide, aber auch nicht mehr.

Sophos

4 von 6 Punkten


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