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Hell:On - Hunt

Hell:On - Hunt
Stil: Death /Thrash Metal
VÖ: 25. November 2013
Zeit: 32:45
Label: Ferrrum
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/hellionbandmusic

Passend zum Titel haben die Ukrainer Hell:On das Tempo auf ihrem vierten Studioalbum Hunt ordentlich angezogen und liefern mit ihrer deftigen Mixtur aus Death und Thrash ganz unfreiwillig einen geeigneten Sound zu den Bildern von Straßenschlachten zwischen Polizei und demonstrierenden Regierungsgegnern, wie sie uns gegenwärtig aus ihrer Landeshauptstadt Kiew erreichen. Dabei beeindrucken gerade die Herren an den Saiten durch rasantes, anspruchsvolles Riffing, während Frontmann Alexander Baev mit seinen tiefen Shouts in der Grauzone zwischen Hardcore und Death Metal in Sachen Brutalität noch eines oben drauf setzt. Unterstützung erhalten Hell:On dieses Mal von Vader-Gitarrist Marek Pajak im Song "Dormition", der dann auch tatsächliche eine gewisse Verwandtschaft mit dem polnischen Death-Flagschiff nicht leugnen kann. Das trifft aber auch noch auf eine Reihe weiterer Titel zu und tritt am deutlichsten in "Duality" zu Tage. Den zweiten Gastbeitrag liefert kein geringerer als Andy LaRocque (King Diamond) in dem Song "Slaughter Smell".

Natürlich darf der bandtypische Groove auch auf Hunt nicht fehlen. So wurde im Titeltrack und im finalen "Insight" das Tempo zu Gunsten einer bedrohlichen Atmosphäre einen Tick reduziert. Auch "Beyond Morality" nimmt streckenweise die Geschwindigkeit heraus, stampft sich dann zerstörerisch durch die Botanik und wartet nebenbei auch noch mit einer ungewohnt dominanten und überraschend melodischen Leadgitarre auf.

Ja, Hell:On haben mit ihrem vierten Streich ein ordentliches Brett eingezimmert, dessen meterdicke Produktion dem Material wie auf den Leib geschnitten ist. Leider ist die Spielzeit mit knapp 33 Minuten arg knapp bemessen und einen zwingenden Hit kann man auch auf Hunt nicht einwandfrei entdecken. Wer den Vorgänger mochte, der wird aber sicherlich auch mit diesem Rundling seine Freude haben. Hunt ist ein durchweg solides Album, das dank der finsteren Collage von Seth Siro Anton, manch einem bekannt als Septic-Flesh-Sänger und natürlich durch seine künstlerischen Arbeiten, etwa für Paradise Lost, Moonspell oder Nile, auch optisch abgerundet wird.

Dagger

4 von 6 Punkten


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