7 Headbänga online
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
08.11.2019 Annihilator
09.11.2019 Stormbringer Thrash Inferno 23
Reviews (10066)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Tiles

Interview:
Phantom-X

Live-Bericht:
Metal Assault IV

Video:
Black Label Society
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Excruciator kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Excruciator - Devouring

Excruciator - Devouring
Stil: Thrash Metal
VÖ: 12. Juli 2011
Zeit: 36:15
Label: Heavy Artillery
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/excruciator1

Angesichts des Bandnamens und des Logodesigns lässt sich schnell erahnen, welcher musikalische Kurs von Excruciator eingeschlagen wird. Thrash Metal steht auf dem Programm! Falls man nun erwartet, dass sich die Jungs aus Portland/Oregon an den Szenekoryphäen aus den Staaten orientieren, so darf man sich überraschen lassen. Denn Excruciator klingen unerwartet europäisch, deutsch, um genau zu sein. Oder um es weiter zu präzisieren: man stelle sich eine Mixtur aus Kreator und Destruction in den Mitachtzigern vor, dann landet man genau bei Excruciator. Dieser Vergleich drängt sich schon deshalb auf, da Sänger Chris Birkle einem jungen und hungrigen Mille Petrozza doch sehr nahe kommt. Auch das schnelle, angepisst klingende Songmaterial könnte glatt aus dem Pott in die Staaten exportiert worden sein.

Um es also kurz zu machen: Excruciator ist nicht gerade die Band, die sich durch Innovation und Experimentierfreude vom Rest der Szene separiert. Stattdessen vertraut sie auf Altbewährtes und geht auf Nummer sicher. Ihr geradliniger Thrash hätte damals schon gefallen und wird es auch heute. Schließlich haben die jungen Musiker neben einigen weniger spektakulären Titeln auch ein paar ungeschliffene Diamanten generiert. Das beginnt schon mit dem flotten, trashigen (nein, das "h" hab ich nicht vergessen) Opener/Titeltrack "Devouring" und setzt sich mit dem melodiebetonten "Hunter Killer" (Anspieltipp!!!), dem messerscharfen "Nuclear Exmortis" und dem ins Finale galoppierenden "Metal Forces" fort. Dazu ein räudiges Cover-Artwork mit Blickfangqualitäten und fertig ist das feine Fressen für den Old-School-Begeisterten.

Dagger

4 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de