6 Headbänga online
08.02.2023 Saliva
08.02.2023 Bullet For My Valentine
10.02.2023 Bonfire
10.02.2023 Bring Me The Horizon
11.02.2023 Beast In Black
11.02.2023 Knasterbart
Reviews (10370)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
C-T Prevail

Interview:
The Traceelords

Live-Bericht:
Rock Am Härtsfeldsee

Video:
Hibria
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Valborg kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Valborg - Barbarian

Valborg - Barbarian
Stil: Dark Death Black Metal
VÖ: 30. April 2011
Zeit: 51:01
Label: Zeitgeister Music Distribution
Homepage: www.valborg.de

Valborg konnten in der Vergangenheit schon viel Lob einheimsen, für Glorifcation Of Pain und Crown Of Sorrow gab's von fast allen Seiten Lob. Nun kommt mit Barbarian der Abschluss einer Trilogie, der Valborg erneut selbstbewusst und überzeugend präsentiert.

Nach kurzem Intro gibt es mit Pauken und Trompeten das, was man in der Vergangenheit schätzen und lieben gelernt hat. Auch auf Barbarian geben sich Valborg wieder ungemein düster und vor allem ungewöhnlich. Valborg fahren auch hier einen unverkennbaren Sound, der aufgrund seiner analogen Natur besonders gefällt. Die Songs sind auf der einen Seite eher minimalistisch instrumentiert, auf der anderen Seite weist z.B. "Amethystine Skies" eine starke Verschachtelung auf. Mit dem in meinen Ohren überragenden "Battlefield Of Souls" oder "Phlegethonian Stream" gibt es dagegen extrem zähe sowie düstere aber dennoch kraftvolle und emotionale Songs zu hören. Die Brücke zum Vorgänger schlagen Valborg in der zweiten Hälfte des Albums. Hier gibt es mit dem ebenfalls sehr starken "Samantha Alive" einen an "I Am Space" vom Vorgänger angelehnten Prog-Rock-Track, der mit seiner im Gegensatz zum Rest positiven Stimmung besonders auffällt. Gesanglich gibt es zu allen Stimmungen passenden Kreisch-, Schrei-, Growl- oder auch Klargesang, was inzwischen auch eine Art Markenzeichen Valborg'scher Kompositionskunst ist.

Barbarian ist, wenn auch nicht übermäßig furios, ein passender wie logischer Nachfolger zu Crown Of Sorrow, der den internationalen Respekt vor dieser Band weiter steigern dürfte. Wer auf morbide, leidenschaftliche und intensive Musik steht, muss hier mehr als nur ein Ohr riskieren.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de