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Incubus - A Crow Left Of The Murder...

Incubus - A Crow Left Of The Murder...
Stil: Alternative Rock
VÖ: 02. Februar 2003
Zeit: 58:44
Label: Sony Music
Homepage: www.enjoyincubus.com

Mir fehlen die Worte Teil 2, denn nach den Lostprophets verschlagen mir auch Incubus mit ihrem neuen Werk "A Crow Left Of The Murder..." die Sprache, und das gleich mit dem Opener "Megalomanie". Dieser Song (auch die erste Single des Albums) fasst alle Elemente von Incubus zusammen, denn das Ding rockt ohne Ende, Sänger Brandon Boyd schreit, flüstert und bebt und Gitarrist Mike Enzinger fährt ein einfaches aber wirkunsvolles Riff auf, welches sich sofort im Ohr festbeißt. Incubus verstehen es mit einfachen Mittel ihren Songs eine Tiefe zu verschaffen, die so manche Band nicht mal mit Millionen von Euro, einem Orchester oder ähnlichem Brimborium hinbekommen würde.

Der Schlüssel ist dabei wie oben schon erwähnt Sänger und Songwriter Brandon Boyd. Der Junge schreibt einfach Songs mit Halbwertzeiten jenseits von Gut und Böse und versteht es aber trotz aller Tiefe und komplizierten Songstrukturen eingängie Melodien in die Lieder einzubauen, so dass die Songs alle nach kurzer Zeit im Gedächtnis hängen bleiben. Und dass Incubus für Abwechslung stehen, brauche ich ja fast nicht zu erwähnen. Auf der einen Seite bringen sie einem mit den atmosphärisch melancholischen Songs wie z.B. "Agoraphobia" und "Talk Shows On Mule" einen Gänsehautschauer nach dem anderen. Auf den anderen Seite bleibt zum Sinnieren aber nicht viel Zeit, denn mit rockigen Stücken wie "Sick Sad Little World" und "Pistola" wird man sogleich wieder ins Hier und Jetzt zurückbeamt.

Zusammengefaßt bleibt mir gar nichts anderes übrig als für "A Crow Left Of The Murder..." die Höchstnote zu zücken, denn Incubus verstehen es den Hörer mit auf eine Reise zu nehmen, von der man nicht genug bekommen kann. Nur wenige Bands verstehen es, soviele unterschiedliche Gefühlsregungen auf einer CD zusammenzufassen. Vergleiche zu Faith No More liegen einem auch hier nicht fern. Vorallendingen bei Song zehn ("Zee Deveel") könnte man meinen, die Reunion von FNM hätte endlich stattgefunden! Genial!

Thorsten

6 von 6 Punkten


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