6 Headbänga online
24.09.2017 Edguy
26.09.2017 Phil Rudd
28.09.2017 Avatarium
30.09.2017 No God Innocent
30.09.2017 Alestorm
30.09.2017 The Vision Bleak
30.09.2017 Bavarian Metal Battle
MinReviews (9921)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Winterhorde

Interview:
Cage

Live-Bericht:
Sacred Reich

Video:
Hatesphere
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Sora kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Sora - Desire And Truth

Sora - Desire And Truth
Stil: Hard Rock
VÖ: 26. Februar 2010
Zeit: 48:50
Label: Avenue Of Allies
Homepage: www.erolsora.com
MySpace: www.myspace.com/erolsora

Die Maoam-Werbung ist hinlänglich bekannt, also formieren wir uns entsprechend und beginnen. Wollt ihr Whitesnake, wie sie früher mal waren? Wollt ihr knackigen Deep Purple-Sound? Wollt ihr Michael Schenker und Gary Moore in einer Band? Ist überhaupt noch irgendjemand da, oder stehe ich hier allein??

Wenn die Antwort auf alle obigen Fragen ein knarzendes "Jawoll" ist, dann solltet ihr euch den Herrn Erol ganz genau ansehen. Denn Erol Sora schafft tatsächlich das kleine Kunststück, den Sound der aufgeführten 70er/80er-Hardrocker so authentisch wieder aufleben zu lassen, dass es eine Freude ist - ohne dabei in irgendeiner Sekunde altbacken oder neu aufgetischt zu wirken.

Der Herr kommt aus Kanada, wanderte dann aber nach einer Zeit in LA nach England aus, wo er sich alsbald dem ehemaligen Uriah Heep-Shouter und dessen John Lawton Band anschloss. 2006 allerdings, nachdem die Lawton-Bande pausierte, schmiss er in Eigenregie das Debut Demented Honour raus, dem er jetzt das vorliegende Werk folgen lässt. Wieder zeichnet der Kollege für alle Songs und Arrangements alleine verantwortlich und hat auch den absolut stilechten Gesang beigesteuert, der teilweise so nahe an Ian Gillan (zu guten Zeiten) ist, dass er glatt als Ersatz einspringen könnte.

Die Songs sind allesamt hervorragend komponiert und eingespielt - es gibt flotte Rocker ("Taste Of Rock And Roll", "What's It Gotta Do With You And Me"), aber auch atmosphärische Nummern und sogar die obligatorische Ballade ("When You're Gone"), aber auch die überzeugt auf ganzer Linie. Die Gitarrenarbeit oszilliert immer irgendwie zwischen Richie Blackmore, John Sykes und Michael Schenker - letzterer grüßt vor allem beim herausragenden "Diamonds In The Wind". An anderen Stellen, wie etwa beim Titelstück, fühlt man sich versucht, Meister Coverdale anzurufen und ihm mitzuteilen, dass endlich wieder ein amtliches, traditionelles Whitesnake-Stück zu hören ist - halt nur nicht von ihm.

Sora hat definitiv bei allen Freunden des bluesigen Hard Rock jede Menge Prospekt verdient - Hut ab!

0 KommentareHolgi

6 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de