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Apostle Of Solitude - Sincerest Misery

Apostle Of Solitude - Sincerest Misery
Stil: Doom Metal
VÖ: 10. Oktober 2008
Zeit: 70:49
Label: Eyes Like Snow
Homepage: -

Apostle Of Solitude sind mit Sabbath im Fahrstuhl stecken geblieben. Das offenbart nicht nur das unnötige, weil stupide nachgespielte Cover von Electric Funeral, hier als Bonus-Track unter dem Namen "Last Tears" vertreten.

Das amerikanische Quartett spielt klassischen Doom, der langsam, missgelaunt und monoton aus den Boxen wallt, und Sänger Chuck Brown, Drummer bei The Gates Of Slumber, wehklagt sich alle halbe Minute einen ab. Einzig "The Messenger", Opener des Albums, rauscht in Hochgeschwindigkeit vorbei. Verhältnismäßig, das Lied hat allerhöchstens Midtempo. Die Songs tragen eindeutige Titel wie "The Dark Tower" und bewegen sich in der Dauer zwischen vier und vierzehn Minuten. Wer Apostle Of Solitude probehören möchte, tut also gut daran, einen beliebigen Track einzuschmeissen. Ausnahme sind "This Dustbowel Earth", weil Spoken Word und "Warbird", mein Lieblingstrack. Dank Effekten klingt die Gruppe hier nach Electric Wizard, Dopethrone-Phase und gefällt mir deutlich besser, als in ihrem ansonsten ultraorthodoxen Songwriting.

Für Plattenfreunde sei erwähnt, dass Sincerest Misery auch auf Vinyl erscheint und drei Bonustracks (das vollständige Embraced By The Black-Demo von 2006) enthält. Auf CD gibt's mit oben genanntem Cover immerhin einen davon.

Ein innovationsarmes Album für Fans des Doom-Sounds der Alten Schule. Solche Platten bezeichnet man landläufig als "solide", weil im Prinzip gut. So sei es.

Fab

4 von 6 Punkten


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