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Subterfuge Carver - Deathcore Beta

Subterfuge Carver - Deathcore Beta
Stil: Thrash Metal
VÖ: 01. Januar 2007
Zeit: 14:18
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.subterfugecarver.de

Nein, wenn man eines den Jungs aus Stuttgart nicht bescheinigen kann, dann ist es vornehme Zurückhaltung. Denn mächtig auf die Kacke hauen gehört nun mal zum Handwerk. Und da man auf das bisher Erreichte stolz ist und auch sein kann, werden die bisherigen Erfolge auch gebührend erwähnt. So hat man u.a. den MARS (Music Award Region Stuttgart) 2006 gewonnen, konnte das Noisegate 2004/2005 für sich entscheiden und belegte beim Deutschlandfinale des Wacken Metal Battles 2005 den vierten Platz. Zur Musik: da wird dann gleich mal von schneidenden Death Metal Riffs und einer eierzerfetzenden Breitseite von Deathcore gesprochen, der neue erschaffenen Stilrichtung. Am besten gefällt mir allerdings der Satz mit den übelst weggefetzten Sackhaaren....
Also, schneidende Riffs: o.K. Aber Death? Naja, das kann ich mal so nicht stehen lassen. Und über das eierzerfetzend sprechen wir hier erst mal gar nicht. Vom in Kürze erscheinenden Album Deathcore stehen drei Songs zum vorab Reinhören zur Verfügung. Inwieweit diese nun repräsentativ für den kompletten Longplayer stehen, kann hier nicht beurteilt werden.
Am besten auf diesem drei-Tracker ist der Opener "Equal", der gleich mit satten, fetten Stakkato-Riffs daher kommt und auch sonst mit herrlich flottem Thrash Metal aufwarten kann. Erinnert von der Machart her etwas an ältere Pantera. Sehr gut gefallen mir hier auch die sehr variablen Vocals von Alex Wiedhölzl, der mal kreischt, mal growlt und dann wieder klar singt. Sehr guter Einstieg. Doch leider können die beiden nachfolgenden Songs dieses Level nicht halten. "Ruined" kommt schon um einiges weniger geradeaus daher. Hier zeigen sich die Jungs eher verspielt, verfrickelt und leicht progressiv angehaucht, das Ganze im dezenten Midtempo gehalten. Was sich bei "Ruined" abgezeichnet hat, nimmt im Anschluss bei "Died" seinen weiteren Lauf. Beginnt der Song noch recht stampfend, zeigt er sich im Mittelteil sehr experimentierfreudig und in meinen Augen auch etwas zerfahren, was dem Song ziemlich den Fluss nimmt.
Einzig der Anfang von "Equal" bleibt einem zeitweise im Gedächtnis auch nach mehrmaligen Durchläufen hängen. Freunde experimenteller Klänge können hier mal das ein oder andere Ohr riskieren.

Ray

3 von 6 Punkten


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