9 Headbänga online
02.12.2022 Ohrenfeindt
02.12.2022 Caliban
02.12.2022 Alvin es a Mokusok
03.12.2022 Rong Kong Koma
03.12.2022 Leaves' Eyes
04.12.2022 Anvil
Reviews (10363)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
A Torn Mind

Interview:
Bethlehem

Live-Bericht:
Helion Festival 2010

Video:
Hypocrisy
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Stratovarius kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Stratovarius - Stratovarius

Stratovarius - Stratovarius
Stil: Melodic Metal
VÖ: 05. September 2005
Zeit: 49:23
Label: Sanctuary Records
Homepage: www.stratovarius.com

Nach all den Problemen und Unstimmigkeiten im Stratovarenland durfte man mehr als gespannt sein wie denn das neue schlicht Stratovarius benannte Album denn nun klingen mag.
Fakt ist dass das Album die Meinungen teilen wird. Ob es daran liegt, dass das Album einen sehr trockenen Sound hat? Nein wohl eher kaum, es liegt bestimmt auch nicht daran dass Timo Kotipelto nicht mehr in den oberen Regionen singt, ganz im Gegenteil die mittleren Tonlagen, in denen sich er jetzt bewegt passen verdammt gut zum Album und stehen auch ihm persönlich gut zu Gesicht!
Stratovarius sind definitiv ernster geworden, allein das kann man schon an dem Eröffnungstriple "Maniac Dance", "Fight!!!" und "Just Carry On" erkennen, sehr rockig, sehr geradlinig und eher Midtempo als Gaspedal durchgedrückt. Ganz ehrlich, wenn der zwischenzeitliche Split nicht gewesen wäre würde das neue Album bestimmt nicht so anfangen, ist aber schon mal sehr gut gelungen! Nun "Back To Madness" oder eher back to Bombast, ein etwas experimenteller Track mit Operngesang, der beileibe nicht sofort in den Gehörgängen kleben bleibt, öfter anhören! "Gypsy In Me" ist dann wieder ein sehr melodischer Midtempotrack, danach folgt das vieldiskutierte Epos "Götterdämmerung (Zenith Of Power)", wieder ein typische Stratobombasttrack, aber ich weiß nicht er will einfach nicht zünden, der Chorus nervt nämlich auf Dauer gewaltig! Das ging schon mal besser! Mit "The Land Of Ice And Snow" ist dann die obligatorische Ballade am Start, gar nicht mal schlecht, erinnert ein bisschen an "Celestial Dream" von Infinite Album aber im Kontext gesehen wirkt sie leicht deplatziert. "Leave The Tribe" und das starke "United" beenden dann das Comeback Album. Stratovarius ist bestimmt kein leicht zu hörendes Album, da es sehr unterschiedliche Stimmungen beinhaltet. Aber es ist auf jeden Fall recht interessant geworden und daher mehr als nur Durchschnitt! Ob das allerdings die Die Hard Fans so leicht schlucken werden?

Andi

4 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de