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Review

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Ring Of Fire - Lapse Of Reality

Ring Of Fire - Lapse Of Reality
Stil: Neo-Classical Progressive Power Metal
VÖ: 20. September 2004
Zeit: 68:46
Label: Frontiers Records
Homepage: -

Also fleißig sind die Jungs ja. Lapse Of Reality ist das dritte Studioalbum in vier Jahren, zusätzlich haben sie 2002 eine live CD/DVD veröffentlicht. Dazu kommt, dass Ring Of Fire ursprünglich als Soloprojekt von Sänger Mark Boals angefangen hat, der 2000 das Album "Ring Of Fire" vorstellte.

Das Label beschreibt die Musik des Fünfers aus Amiland als "Symphonic Hard Rock". Hm. Ist ja auch echt hart, dieses "symphonische" Rockalbum von vorne bis hinten durchzuhören. Man bekommt quantitätsmäßig richtig "Value for money". Knapp 70 Minuten Spielzeit, auf essentiell zwölf Lieder verteilt plus "Lapse Of Realiy", dem Titeltrack, zusätzlich in der langen Version. Dabei ist "Lapse Of Reality" in der Kurzversion schon 4:39 lang. Keiner der Songs kommt unter 4:29 Minuten aus den Boxen gekrochen.

Leider (?) kann die Qualität da nicht mithalten. Ich habe schon lange keine so nervige CD mehr im Player gehabt. Die erste Hälfte des Albums leidet unter absolut uninspiriertem Schlaggewerke, das sich in monotonem Bumm-Tschak erschöpft und genausogut von Angelo Sasso gespielt sein könnte. Beim bereits erwähnten Opener "Lapse Of Reality" kann nicht einmal der ansonsten souverän agierende Mark Boals etwas retten, weil er seine Stimme in einem dermaßen schrägen Refrain verbaut hat, dass es mich gruselt. Das hört sich an, als hätte er absichtlich Quintparallelen oder sowas eingebaut.

Der Rest der ersten Hälfte hört sich an wie eine Mischung aus Malmsteen und Pink Cream 69 - auf Valium. Absolut komische Refrains, deren knapp bemessene gute musikalische Ansätze in den Chören gnadenlos wegarrangiert werden.

Die Mitte des Albums stellt zugleich den Höhepunkt dar - "Perfect World" ist eine ganz nette Ballade. Allerdings nur, wenn man nicht auf den absolut klischeehaften und wirklich grässlichen Text achtet.

Danach wird's proggig. Soll heißen, der Schlagzeuger besinnt sich darauf, auch mal was anderes als Bumm-Tschak zu spielen, und liefert sich mit dem Keyboarder und den Gitarristen komische Rhythmuswechsel. Was allerdings nur zur Folge hat, dass die Songs ziemlich zerfahren und uneinheitlich daherkommen. Die Texte sind auch hier gruslig.

Fazit: Dieses Album hat zwölf gute Gründe, es nicht anzuhören und nicht zu kaufen. Für die nicht ganz so misslungene Ballade gibt's einen Gnadenpunkt.

Kara

1 von 6 Punkten


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