10 Headbänga online
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
Reviews (10057)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Crimson Falls

Interview:
Slechtvalk

Live-Bericht:
Red To Grey

Video:
Orden Ogan
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Ancient Bards kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Ancient Bards - Origine

Ancient Bards - Origine
Stil: Symphonic Metal
VÖ: 25. Januar 2019
Zeit: 56:58
Label: Limb Music
Homepage: www.ancientbards.com

Wer nach dem letzten Album A New Dawn Ending der Meinung war, dass eine Steigerung in Sachen Epik und Bombast nicht mehr möglich ist, der muss sich von den Ancient Bards nun eines Besseren belehren lassen. Nach den einleitenden und andächtig gesprochenen Worten eines Erzählers zum thematischen Geschehen auf dem neuen Dreher erwartet den Hörer auf Origine eine wahre Flut an orchestralen Synthesizer-Arrangements, Chören und epischen Melodien. Irgendwo zwischen Rhapsody Of Fire, Nightwish und einem Hollywood-Soundtrack beschreiten die Ancient Bards im Grunde genommen längst ausgetretene Pfade. Aber das muss ja nicht heißen, dass ihre Musik nichts taugt. Im Gegenteil! Wer seinen Metal gern opulent und feierlich genießt und auch auf das bewährte Schöne-und-das-Biest-Ding mit hübscher Frauenstimme und hässlichem Männergrunzen steht, der braucht auf Origine keine kompositorischen Abgründe zu befürchten. Echte Highlights sind dagegen aber auch schwer auszumachen. Wo ein Großteil der Songs stilistisch und inhaltlich ähnlich gepolt ist, stechen das besonders eingängige "Impious Dystopia", dann das mitreißende "Titanism" und die beinahe radiotaugliche Ballade "Light" hervor. "The Hollow" ist an Theatralik kaum noch zu toppen und mit dem finalen, 15-minütigen Dauerbrenner "The Great Divide", der von eingangs erwähntem Erzähler beschlossen wird, haben sich die Italiener selbst ein kleines Denkmal gesetzt. Gerade Sängerin und Frontfrau Sara Squadrani gibt während des knapp einstündigen Konzeptalbums durchweg eine gute Figur ab und meistert die unterschiedlichen Stimmlagen problemlos. Auch der Rest der Truppe agiert filigran und routiniert an den Instrumenten, wobei hier der Fokus klar auf den orchestralen Parts liegt, die auf Origine mehr Raum einnehmen als Gitarre, Bass oder Schlagzeug. Wer sich daran nicht stört, kann im Grunde beherzt zugreifen und wird auch sicher nicht enttäuscht.

Dagger

4 von 6 Punkten


© www.heavyhardes.de