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Interview

English VersionInterview mit Flesh Made Sin (27.02.2005)

Logo Flesh Made Sin

Flesh Made Sin haben mit Dawn Of The Stillborn ein klasse Debüt vorgelegt, das die Herzen aller Thrash Metaller höher schlagen lassen dürfte. Die frische, ehrliche und unverkrampfte Art der Holländer macht die Band dabei noch zusätzlich sehr symphatisch. Was es zudem über die holländische Metal-Szene zu berichten gibt, lest ihr hier.

HH: Wie waren die Reaktionen auf Dawn Of The Stillborn?

Björn: Sehr gut soweit! Die Reviews waren sehr positiv und alle Thrash Verrückten scheinen Spaß zu haben, wenn sie das Album anhören.

HH: Leider liegen mir keine Texte vor. Wovon handeln sie? Sind sie reine Fiktion oder haben sie einen Realitätsbezug?

Björn: Die Texte schreibt alle unser Sänger und sie sind voll von Suizidpropaganda, Serienmorden und Philosophien, die von einer toten Zukunft sprechen. Das Konzept des Albums ist das Erwachen der Totgeborenen. Eine Offenbarung, der Beginn, wenn nichts erwacht oder lebendig wird.

HH: Euer Sound ist ziemlich von den alten Kreator und Destruction beeinflusst. Wie steht ihr zu solchen Vergleichen?

Björn: Ich sehe das als großes Kompliment, aber Flesh Made Sin sind nicht einfach eine bloße Kopie dieser Bands. Ich denke, wir haben unseren eigenen Stil entwickelt, obwohl wir Thrash Metal im Sinne unserer Helden spielen. Wenn sich Leute Dawn Of The Stillborn anhören, kommen ihnen auch Bands wie Slayer, Dark Angel oder Sadus in den Sinn.

HH: Seit ihr zufrieden mit der Arbeit eures Labels?

Björn: Ja, sehr, Karmageddon machen einen großartigen Job bei der Promotion unseres Albums.

HH: Wie seid ihr mit Karmageddon Media in Kontakt gekommen?

Björn: Sie haben uns einfach den besten Deal angeboten! Wir kannten das Label schon eine Weile vorher. Bevor wir den Vertrag mit Karmageddon Media unterschrieben, haben sie uns gefragt, ob wir nicht auf die "Dismember Ravages Benelux" Tour aufspringen wollten, danach sind wir in Kontakt geblieben und haben uns schließlich dazu entschlossen, zusammen zu arbeiten.

HH: Was bedeutet Thrash Metal für Dich?

Björn: Für mich ist Thrash Metal die intensivste Form von Metal! Rein, aggressiv und wild. Das ist die Art von Musik, die mich zum Lächeln bringt, wenn ich sie anhöre.

HH: Wie kamt ihr eigentlich zum Bandnamen?

Björn: Twan (git./voc.) hatte die Idee dazu. Textlich dreht sich bei Flesh Made Sin alles um Töten, Selbstmord und solche Dinge, darauf bezieht sich auch der Bandname. Es ist menschliches Fleisch, das diese Sünden begeht.

HH: Wie hat die Band zusammengefunden?

Björn: Twan und ich kannten uns schon sehr lange und haben in verschiedenen Bands zusammen gespielt. Wir haben eine Zeitlang darüber nachgedacht, eine Thrash Band im Sinne unserer Götterbands zu gründen. 1999 war es dann soweit und Flesh Made Sin waren geboren! Bald darauf haben wir auch unsere beiden anderen Partner In Crime gefunden, Marco, unseren Schlagzeuger und Marc (aka Stip, mit dem wir schon mit früheren Bands einige Gigs zusammen gespielt haben), unseren Bassisten. Seitdem sind Flesh Made Sin ein festes Bündnis...

HH: Was waren die letzten 5 Alben, die Du Dir gekauft hast?

Björn: SauroN ¬- For A Dead Race Marilyn Manson ¬- Holywood Marilyn Manson ¬- Antichrist Superstar Death Angel ¬- The Art Of Dying Rammstein ¬- Reise Reise

HH: Was kann man von einem Flesh Made Sin Gig erwarten?

Björn: Eine aggressive und sehr intensive Thrash Attacke. Wir sind eine pure Live-Band, die einfach auf die Bühne gehört.

HH: Wie siehst Du die Metal Szene heute im Vergleich zu früher? Was kannst Du uns über eure lokale Szene erzählen?

Björn: In Holland gibt es eine große Szene mit unzähligen Bands, von denen einige auch wirklich großartig sind. Ich denke, es ist eine gesunde Szene, wo alle Stile extremen Metals zusammenkommen können. Das wichtigeste, was sich verändert hat, ist das Auftauchen von Internet und mp3. Die Kommunikation ist viel schneller aufgrund von E-Mail und Handys. Ahhh, die guten alten Zeiten, als es noch handgeschriebene Briefe und Tape-Trading gab...

HH: Wenn euer neues Album ein Instrument wäre, was für ein Instrument wäre das und warum?

Björn: Eine Gitarre natürlich! Es wäre sehr cool, auf meinem eigenen Album zu spielen!

HH: Vielen Dank für deine Zeit und viel Glück für die Zukunft! Zum Abschluss ein paar Worte?

Björn: Danke für das Interview, hoffentlich sehen wir uns alle bald. Watch the flesh commit the sin!

Lord Obirah


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